Mit Gesängen beten – Das Taizégebet

Es ist eine Stunde zum Atemholen in der stillen Gegenwart Gottes, wenn wir uns einmal im Monat in der Georgikapelle oder in der Pfarrkirche zum Taizégebet treffen. Meditatives Singen und das Verweilen in der Stille sind eine wesentliche Form der Suche nach Gott und macht uns bereit, auf Gott zu hören.

Die Schönheit der Stimmen von Menschen, die sich im Gesang vereinen, lässt – wie die Christen in der Ostkirche sagen – etwas von der „Freude des Himmels auf der Erde" spüren. Die Gesänge bewirken allmählich eine innere Einheit des Menschen in Gott. Während der Arbeit, bei Gesprächen und in der Freizeit können die Lieder in der Stille des Herzens weiter klingen und so Gebet und Alltag verbinden.

Alles begann am 20. August 1940, mitten in Zweiten Weltkrieg, als Frère Roger alleine in das Dorf Taizé im französischen Burgund kam. Er hatte vor, eine Gemeinschaft von Brüdern zu gründen. Heute zählt die Gemeinschaft von Taizé an die hundert Brüder, Katholiken und Mitglieder verschiedener christlicher Kirchen. Sie stammen aus über fünfundzwanzig Ländern. Durch ihr Dasein selbst ist die Communauté ein konkretes Zeichen der Versöhnung unter gespaltenen Christen und getrennten Völkern.


Das Taizégebet in Bischofshofen:

Meist am dritten Sonntag im Monat um 19.00 Uhr in der Georgikapelle beim Friedhof oder in der Pfarrkirche St. Maximilian. Die Gottesdienstordnung im Wochenblatt der Pfarre gibt nähere Hinweise.